Familie von A bis Z - Eltern fragen, Experten antworten

Familie von A bis Z - Eltern fragen, Experten antworten

Selbstbild von Kindern stärken

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Als Eltern wünschen wir uns, dass unsere Kinder selbstwirksam, verantwortungsbewusst und motiviert durchs Leben gehen. Doch wie können wir unsere Kinder unterstützen, ihre Stärken zu erkennen und zu nutzen und an sich selbst zu glauben?

Antworten zu diesem wichtigen Fragen liefert Branka Rezan. Branka ist Mutter von drei Kindern und Lehrerin sowie Coach, Familylab Seminarleiterin und Leiterin von Kidster Mindset. Branka setzt sich dafür ein, dass Eltern und Fachpersonen die Persönlichkeit von Kindern erkennen, gezielt fördern und stärken. Mit den Inhalten aus ihrem Selbstbild-Kurs richtet sich Branka an Eltern und ermöglicht ihnen, ihre Kinder von innen zu stärken, damit sie Herausforderungen selbstwirksam meistern können.

Der Väterberater

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Hat man als Eltern von Kleinkindern Fragen zu Themen wie Ernährung, Schlaf, Erziehung, Entwicklung oder Pflege, kann man sich an die Mütter- und Väterberatung der eigenen Stadt oder des eigenen Kantons wenden.

Interessant ist, dass sich Männer deutlich weniger bei Beratungsstellen melden als Frauen.
Laut dem Schweizerischen Fachverband Mütter- und Väterberatung waren 87 Prozent der beratenen Personen im Jahr 2020 Mütter – und nur gerade 3 Prozent Väter. In 10 Prozent der Fälle meldeten sich die Eltern zusammen.

Weshalb ist das so? Welche speziellen Fragen oder Sorgen beschäftigen Väter heute? Wo erhalten sie spezifische Unterstützung und Begleitung bei Fragen zum Familienleben?

Antworten zu diesem wichtigen Familienthema gibt es in dieser Folge. Schön, dass ihr da seid und zuhört. Als Expert in Sachen Vaterschaft ist Daniel Bünter von der Väterberatung des Kantons Zürichs bei mir zu Gast.

Die Väterberatung des Kantons Zürich unterstützt nicht nur diese Podcast-Folge, sondern ist für alle Väter aus dem Kanton Zürich bei Fragen rund ums Vater sein mit Rat und Tat da!

People of Colour und Interkulturalität in Kinderbüchern

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Kinder- und Jugendbücher sollen Vielfalt abbilden und junge Leser:Innen aus allen Schichten und Kulturen erreichen. Denn: Bücher sind für Kinder und Jugendliche identitätsstiftend und vermitteln ein Bild darüber, wo und wie sie sich in der Gesellschaft wiederfinden. Junge Leser:Innen identifizieren sich mit den Held:innen der Geschichten. Finden sie sich selber aber nur in den Nebenrollen oder gar nicht wieder, so fühlen sie sich anders, nicht dazu gehörig, diskriminiert.

Weshalb ist es wichtig, dass bereits in Kinder- und Jugendbüchern Diversität, Inklusion, Rassismus und Diskriminierug thematisiert werden? Welche Folgen kann die fehlende Darstellung von verschiedenen Kulturen, Herkunftsländern, Religionen, Menschen mit Behinderungen, Liebes- und Lebensformen für Kinder und Jugendliche haben?

Antworten zu diesen wichtigen Fragen gibt es in dieser Folge. Schön, dass ihr da seid und zuhört. Als Expertin in Sachen interkulturelle Kinderbücher ist Kinderbuchautorin Andrea Karimé bei mir zu Gast.

Vielfältige Kinder- und Jugendbücher

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Bücher beeinflussen das Weltbild von Kindern und Jugendlichen und sind für ihre Identitätsentwicklung wichtig. Vermitteln sie zum Beispiel klassische Rollenbilder und schreiben gewisse Fähigkeiten und Vorlieben einem Geschlecht zu, hindert das Kinder und Jugendliche daran, ihre Persönlichkeit nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu entwickeln. Genauso hinterlässt es Spuren bei Kindern, wenn sie – zum Beispiel mit ihrer Hautfarbe, ihrer Religion, ihrem sozialen Status – selten oder nie in Kinderbüchern auftauchen.

Obwohl sich in Sachen vielfältige Kinder- und Jugendbücher in letzter Zeit einiges getan hat, sind Mütter, die den Haushalt schmeissen, während Väter arbeiten gehen oder Mädchen in pinken Kleidern, die mit Puppen spielen und Jungs, die im Wald Abenteuer erleben oder sich mit Autos und Experimentierkasten beschäftigen in Büchern immer noch allgegenwärtig. Genauso sind die Figuren oft weiss und leben mit ihrer Kleinfamilie im Einfamilienhaus.

Weshalb ist es wichtig, dass bereits in Kinder- und Jugendbüchern gängige Klischees über Bord geworfen werden und den Kindern eine vielfältige Welt gezeigt wird?

Antworten zu diesen wichtigen Fragen gibt es in dieser Folge. Schön, dass ihr da seid und zuhört. Als Expertin in Sachen vielfältige Kinderbücher ist Buchbloggerin Eliane Fischer bei mir zu Gast.

Diversity und LGBTQ+ in Kinder- und Jugendbüchern

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Kinder- und Jugendbücher prägen unsere Vorstellungen der Welt. Sie erzeugen bestimmte Bilder, die wir von klein auf erlernen und die für uns zur Selbstverständlichkeit werden. Wenn Kinder- und Jugendbücher nur von einer binären Geschlechterordnung zwischen Mann und Frau erzählen, schliessen sie die vielfältigen Lebens- und Liebesformen aus, die in unserer Gesellschaft gelebt werden. Dadurch entstehen Vorurteile gegenüber Menschen, die für sich eine von der sogenannten Norm abweichende sexuelle oder geschlechtliche Identität beanspruchen.
Gerade Kinder und Jugendliche, die auf der Suche nach ihrer eigenen Identität sind, halten in Büchern nach Figuren und Vorbildern Ausschau, mit denen sie sich identifizieren können.
Doch was, wenn man als Kind oder Jugendlicher merkt, dass man «anders» ist? Schwul, lesbisch, bisexuell, transgender oder queer? Was, wenn kein Buch beschreibt, was man fühlt und was man durchmacht? Was, wenn keine Geschichte die eigene Geschlechtsidentifikation und die eigene Sexualtität darstellt?
Weshalb ist es wichtig, dass Diversität bereits in Kinder- und Jugendbüchern dargestellt wird? Welche Folgen kann eine fehlende Representation von LGBTQ+ haben? Und was tut sich derzeit in diesem Bereich?

Antworten zu diesem wichtigen und bunten Thema gibt es in dieser Folge. Schön, dass ihr da seid und zuhört. Als Expert in Sachen queere Kinder- und Jugendliteratur ist Josia Jourdan bei mir zu Gast.

Haushaltshilfen korrekt und fair anstellen - mit quitt.

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Eine Reinigungskraft, ein Babysitter, eine Nanny, eine Seniorenbetreuung, ein Gärtner oder eine Nachhilfe-Lehrperson – eine Haushaltshilfe kann uns im Familienalltag viel Entlastung bringen. In der Schweiz stützen sich knapp eine halbe Million Haushalte auf eine externe Hilfe! Das zeigt, wie gefragt und wichtig die Arbeit ist, die Haushaltshilfen für uns erbringen. Am gefragtesten sind Putzhilfen - rund jeder 7. Schweizer bzw. Schweizerin beschäftigt eine Reinigungskraft. Leider arbeitet rund die Hälfte der an die 250'000 Putzkräften in der Schweiz schwarz oder ohne soziale Absicherung. Im Bereich von Babysittern und Nannys dürfte es ähnlich aussehen. Eine Situation, die nicht nur illegal, sondern auch unfair ist gegenüber Menschen, die uns mit ihrer Leistung viel Entlastung bringen. Diese Menschen verdienen nicht nur unsere Wertschätzung, sondern eine faire Entlöhnung und Absicherung, wie sie uns allen zusteht.

Was müssen wir bei der Anstellung einer Haushaltshilfe alles beachten? Weshalb ist es wirtschaftlich und gesellschaftlich betrachtet wichtig, dass wir bei der Anstellung von Haushaltshilfen alles legal und fair abwickeln? Wer kann uns unterstützen, alles korrekt zu machen und uns in Sachen Administration entlasten?

Antworten zu diesem wichtigen Familienthema gibt es in dieser Folge. Schön, dass ihr da seid und zuhört. Als Expertin in Sachen korrekte und faire Arbeitsbedingungen für Haushaltshilfen ist Marie-Christin Kamann von quitt bei mir zu Gast.

Quitt unterstützt nicht nur diese Podcast-Folge, sondern uns alle, wenn es darum geht, Haushaltshilfen fair zu entlöhnen und angemessen zu versichern und ihre Leistungen korrekt und unkompliziert abzurechnen. Mit dem Code ANGELONES bekommt ihr 50 Franken Rabatt auf euer quitt-Abo.

Frauen und Finanzen

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Für Frauen ist es genau so wichtig, sich mit Fragen rund um Finanzen und Geldanlagen zu beschäftigen wie für Männer. Doch viele Frauen tun es nicht. Und wenn, dann nur ungDern und entsprechend zaghaft und unsicher. Weshalb tun sich Frauen im Vergleich zu Männern mit Finanzfragen schwer und weshalb ist es wichtig, die Gründe dafür zu kennen und anzugehen? Antworten zu diesen Fragen gibt es in dieser Folge. Schön, dass ihr da seid und zuhört. Als Expertin zum Thema Frauen und Finanzen ist Doris Walzer bei mir zu Gast.

Beziehungsfördernde Kommunikation

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Kommunikation innerhalb der Familie ist sehr wichtig. Miteinander reden schafft eine gute Atmosphäre und stärkt die Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Die passenden Worte zu finden und den richtigen Ton zu treffen, ist allerdings nicht immer einfach. Gerade in schwierigen Zeiten - wie zum Beispiel während der Pandemie - ist ein konstruktiver Dialog sehr anspruchsvoll. Wie eine beziehungsfördernde Kommunikation in der Familie gelingen kann, verrät uns die Kommunikationsexpertin Barbara Forster-Zanettin.

Im Podcast-Gespräch erklärt Barbara Forster, weshalb es ausgerechnet innerhalb der Familie oft Probleme mit der Kommunikation gibt und welches die häufigsten Fragen sind, die Eltern rund um dieses Thema beschäftigen. Sie gibt praxisbezogene Tipps, wie man die beziehungsfördernde Kommunikation in den Familienalltag einbinden, wie jede Familie ihre eigene Familiensprache entwickeln und wie man auch mit Teenagern eine beziehungsfördernde Kommunikation pflegen kann. Mit dem Ziel, Schritt für Schritt zu mehr Gelassenheit in der Erziehung, mehr Verständnis für die Beziehung und letztlich mehr Energie und Freude im Alltag zu gelangen.

Kinderkrebs und Geschwisterkinder

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Jedes Jahr erhalten in der Schweiz rund 300 Kinder und Jugendliche die Diagnose Krebs. Die lebensbedrohliche Krankheit erschüttert das emotionale und soziale Gleichgewicht der ganzen Familie. Geschwister spüren und erleben die Ängste, Sorgen und Verunsicherung der Eltern und sind selbst davon betroffen. Auch sie müssen sich mit dieser völlig veränderten Situation zurechtfinden und sind dabei oft auf sich gestellt. Rückblickend erzählen Betroffene, dass sie sich vernachlässigt, ungeliebt und einsam gefühlt hätten.

Wie wichtig es ist, den Fokus auch auf die Geschwisterkinder zu legen, um zu verhindern, dass sie unter langfristigen psychischen Folgen leiden, haben wir in einem spannenden Gespräch mit Frau Andrea Kurzo diskutiert. Frau Kurzo ist Fachpsychologin für Psychotherapie, spezialisiert für Kinder & Jugendliche und Familien und arbeitet als Psychologin auf der pädiatrischen Onkologie im Kinderspital Bern. Sie betreut Familien mit krebskranken Kindern und arbeitet zusätzlich an einem Tag in einer Kinderarztpraxis in Murten.

Familie im 50/50 Teilzeit-Modell

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Gemäss Umfragen und-Studien wünschen sich in der Schweiz über 90% der Eltern ein Teilzeitpensum. Sozusagen alle Eltern möchten dem Beruf als auch der Familie gerecht werden und dafür das beste Gleichgewicht zwischen Job und Kinderbetreuung finden. Dank einem Teilzeitpensum erhoffen sich beide Elternteile mehr Zeit für die Kinder und für den Haushalt. Ausserdem möchten Eltern heute auch mehr Zeit für Hobbies und Freizeit haben. Ihnen ist eine gesunde Work-Life-Balance besonders wichtig. Diesen Wunsch realisieren aber nur rund zwei Drittel der Eltern. Denn: Familie und Beruf zu vereinbaren, ist immer noch recht schwierig. Die meisten Eltern haben Angst oder Bedenken, dass sie mit einem Teilzitpensum finanzielle Einbussen haben und auch Schwierigkeiten bei der Karriereplanung auftauchen können. Andrea hat diesen Wunsch zusammen mit ihrem Partner umgesetzt und berichtet uns, wie es dazu kam und welches die Vor- und Nachteile ihres 50/50 Teilzeit-Modells sind.

Über diesen Podcast

Von A wie Ausgaben oder Arbeiten bis Z wie Zahnspange oder Zukunftsperspektiven - das Familienleben wirft täglich neue Fragen auf. Vom Erwachsenwerden oder dem Umgang mit neuen Medien über Herausforderungen in der Schule oder Sorgen um die Gesundheit bis hin zu Geldfragen oder Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen – Eltern stehen täglich vor neuen Fragestellungen.

Rita Angelone, Betreiberin des bekannten Schweizer Familienblogs www.dieangelones.ch unterhält sich mit spannenden Gesprächspartnern über die vielfältigen Fragestellungen aus dem Familienalltag. Die informativen und nützlichen Gespräche mit Experten, Fachleuten und Menschen, die eine besondere Geschichte zu erzählen haben, vermitteln praxisbezogene Hilfestellungen und Tipps sowie wertvolle Erfahrungen.

Die Diskussionen eröffnen neue Perspektiven, geben Denkanstösse und ermutigen Eltern und Kinder, Ratschläge und Anregungen umzusetzen und im Familienalltag Neues auszuprobieren!

von und mit Rita Angelone

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